46594-u066174_henryhess_portrait1_adp_socialmedia_170x170
si-logo_8345

Willkommen auf der persönlichen Homepage der Generalagentur Henry Heß.

>> weiter zur ADP-Website bei SIGNAL IDUNA

Besuchen & bewerten Sie mich bei myExperte.de!

Letztes Site-Update: 28. August 2020 / >> Corona-Informationen

Direkt zu den Online-Abschlüssen...
Krankenvollversicherung

Durch das Coronavirus häufen sich auch bei SIGNAL IDUNA die Fragen hinsichtlich der Leistungen einer PKV. Das sollten Sie jetzt wissen ...

Wie ist die Kostenerstattung für Untersuchungen/ Behandlungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus?

Wichtig zu wissen, dass unsere Versicherten in diesem Krisenfall bei SIGNAL IDUNA bestens aufgehoben sind und dass wir auch bei Corona unsere Leistungen zur Verfügung stellen. Dabei sind folgende Fälle zu unterscheiden: 

Test auf das Coronavirus
Der Corona-Test bei Verdachtsfällen stellt eine diagnostische Maßnahme dar, die unabhängig vom Testergebnis als medizinisch notwendige Heilbehandlung zu qualifizieren ist. Der Test ist keine Vorsorgeuntersuchung, sondern wird als medizinisch notwendige Heilbehandlung eingestuft und dementsprechend im tariflichen Umfang erstattet. Über die Notwendigkeit des Tests entscheidet der behandelnde Arzt. Folglich fallen alle notwendigen Nachweis- und Behandlungskosten in die Leistungspflicht der PKV.

PKV-Versicherter ist an Corona erkrankt
Bestätigt sich der Corona-Verdacht, fallen die weiteren stationären und/oder ambulanten Behandlungsmaßnamen grundsätzlich unter den Versicherungsschutz der PKV und werden ebenfalls tariflich erstattet. Die Entscheidung, ob die Behandlung ambulant oder stationär durchgeführt wird, trifft der behandelnde Arzt des Patienten bzw. ein aufnehmendes Krankenhaus.

Sollte Ihr Vollversicherungstarif das “Hausarztprinzip” vorsehen, gilt: Das Hausarztprinzip findet für Erstkontakte und medizinische Behandlungen im Zuge der Erkrankungen ausgelöst durch das Coronavirus KEINE ANWENDUNG!! Die durch Nicht-Inanspruchnahme des Hausarztmodells fällige Selbstbeteiligung entfällt.

PKV-Versicherter ist arbeitsunfähig -  Entgeltfortzahlung und Krankentagegeld
Arbeitnehmer erhalten im Krankheitsfall auch bei einer Corona-Erkrankung die gesetzliche bzw. vertragliche Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber (im Regelfall sechs Wochen). Dauert der Krankheitsfall durch Corona länger als sechs Wochen, hat der Arbeitnehmer grundsätzlich einen Anspruch auf Krankentagegeld, wenn die weiteren bedingungsgemäßen Voraussetzungen vorliegen.

Gilt gemäß § 31 Infektionsschutzgesetz (IfSG) ein berufliches Tätigkeitsverbot, besteht ein Anspruch auf Entschädigungsleistungen gemäß § 56 IfSG. Dieser Anspruch ist mit der zuständigen Behörde zu klären. Die Entschädigungsleistung ist gegenüber dem PKV-Krankentagegeld vorrangig in Anspruch zu nehmen. Das Land wiederum kann dann beim PKV-Unternehmen Rückgriff nehmen.
Wichtig: Der Anspruch gemäß IfSG kann - anders als der Anspruch auf Krankentagegeld-  auch dann bestehen, wenn keine Erkrankung vorliegt.

Selbständige

Für Selbstständige gibt es keine Entgeltfortzahlung. Ist der privat versicherte Selbstständige erkrankt und deswegen arbeitsunfähig, hat er grundsätzlich einen Anspruch auf Krankentagegeld, wenn die weiteren bedingungsgemäßen Voraussetzungen vorliegen.

Auch für Selbstständige gilt: Besteht gemäß § 31 Infektionsschutzgesetz (IfSG) ein berufliches Tätigkeitsverbot, besteht ein Anspruch auf Entschädigungsleistungen gemäß § 56 IfSG. Dieser Anspruch ist mit der zuständigen Behörde zu klären. Die Entschädigungsleistung ist gegenüber dem PKV-Krankentagegeld vorrangig in Anspruch zu nehmen. Das Land wiederum kann dann beim PKV-Unternehmen Rückgriff nehmen.

Wichtig: Der Anspruch gemäß IfSG kann - anders als der Anspruch auf Krankentagegeld-  auch dann bestehen, wenn keine Erkrankung vorliegt.

Ist die Infektion noch nicht festgestellt, handelt es sich somit um einen Krankheitsverdächtigen bzw. um einen Ansteckungsverdächtigen. Dann liegt noch keine Arbeitsunfähigkeit im Sinne der Versicherungsbedingungen (MB/KT) vor und die Zahlung eines Krankentagegeldes scheidet aus. Nach § 56 Infektionsschutzgesetz haben diese Personen aber gegebenenfalls einen Entschädigungsanspruch gegen das Land.

.